Moinsen!
Keine Panik, uns gehts gut. Hier ist es nur nicht immer so einfach mit dem Internet und ausserdem gammeln wir zum Ende der Reise auch ne Menge ab:
Die ersten Tage in Kuta, DEM touristischen Zentrum hier (fast aehnlich Ballermann), dort kann man nur gut und guenstig wohnen und die grossen Wellen am ewig langen Strang geniessen.
Danach waren wir in Ubud, DEM kulturellen Zentrum hier ;), man wohnt besser und guenstig inmitten von Reisterrassen, tausenden Kuenstlerateliers (Maler, Wood- oder Stonecarver, Musiker, etc.) und vielen guten Restaurants...
Im Vergleich zu Kuta sehr ruhig, der Buergersteig wird hier um spaetestens 10 hochgeklappt.
Ubud hat sich aber zum Dreh- und Angelpunkt unserer Unternehmungen entwickelt.
Wir haben uns hier ein Motorbike gemietet um in 5 Tagen Teile der Insel zu erkunden.
Los gings Richtung Kintamani um den Gunung Batur Krater zu sehen. Dieser Vulkan ist immer noch aktiv, es gibt heisse Quellen, einen Kratersee und man erkennt noch gut die Lava vom letzten Ausbruch, welcher allerdings schon lange zurueck liegt.
Von dort sind wir aber gleich weiter nach Lovina-Beach an der Nordkueste Balis. Hier haben wir 2 Tage an durch Vulkansand grau gefaerbten einsamen Straenden verbracht. Highlight war auf jeden Fall eine Tour mit einem typischen balinesischen Boot um 6 Uhr morgens um sich auf dem Meer mit diversen Delphinen zu treffen. Dieses Treffen findet anscheinend puenktlich jeden Tag statt, daher waren wir dort aber auch in Begleitung von bestimmt hundert anderen Booten.
Von Lovina haben wir uns auf den Rueckweg gemacht, mit einem Zwischenstop Munduk. In diesem einsamen Dorf in 1800m Hoehe hat man eine super Sicht ueber Reisterrassen und die Kueste Nordbalis.
Am naechsten Tag mussten wir uns bei stroemendem Regen aufmachen den Gipfel des Gunung Pohon (ueber 2000m) zu erklimmen und an drei weiteren Bergseen ueber Bedugul zurueck nach Ubud zu fahren. Wir fuhren mitten in den Wolken ueber den Gipfel, schlechte Sicht, die Strasse rutschig vom Regen, uns war bitterkalt da komplett durchnaesst aber irgendwie trotzdem ein Abenteuer...
In Ubud haben wir den Roller nur fuer einen Tag laenger gemietet und haben uns nach Denpasar, der Hauptstadt Balis, aufgemacht. Dort gab es aber nichts besonderes zu sehen, einzig der extrem chaotische Verkehr war ein Erlebnis. Trotz Linksverkehrs hatten wir aber keine Probleme, moeglicherweise weil wir uns schon seit Reisebeginn in Laendern mit eben diesem aufhalten (Ausnahme: Kambodscha).
Wir haben uns ein etwas besseres Hotel gegoennt, waren heute ein wenig (oder etwas mehr) shoppen und sind nun wieder in Ubud angekommen.
Bilanz: 2 Platte Hinterreifen (Gott sei Dank immer in der Naehe von Werkstaetten), kaum Benzinkosten (50 Cent pro Liter) und ne Menge Spass!!!
Anssonsten gibt es zu berichten, dass die Balinesen, aehnlich wie die Cambodianer, sehr sehr nette Menschen sind, mit denen man immer wieder leicht ins Gespraech kommt und sich dadurch wirklich willkommen fuehlt. Und das alles immer mit einem Laecheln im Gesicht...
Wie es weiter geht wissen wir selbst noch nicht genau, wir werden sehen :)
Gruesse
Levi+Ralf
1 Kommentar:
traumhaft! schöne grüße!
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